... Es war Zeit Abschied zu nehmen .. von meinem Onkel, Ingrid .. Piquis .. dem Haus .. den Hügeln .. der Sonne, dem Himmel .. diesem Wundervollen Land ..
Abschiede tun weh .. aber genauso freute ich mich darauf meine Freunde in Deutschland wieder zu sehen .. jedoch in dem Wissen, dass sich der Schmerz und die Sehnsucht bald umkehren würden ..
Mit aufgekwollenem Gesicht und einem aufgrund der Höhe wohl nicht ganz so gutem Gesunheitlichen Zustand machte ich mich also mit meinem Tio und Ingrid auf zum Flughafen.
Kleine Reisenotiz zu MEX- MAD
Das Essen war diesmal da und garnichtmal so schlecht .. und die Stewardessen nicht so garstig.
Nun zum Supergau:
Der Flieger kam mit Verspätung an weswegen ich zu meinem Terminal durch den Flufhafen RANNTE ... sammt kleinem Handgepäckkoffer, Tasche und Mantel in der Hand. Frisch durch die Kontrolle gelassen wurde ich erst ans falsche Terminalende geschickt, um dann ca. einen halben- dreiviertel Kilometer zurück zu meinem Gate zu rennen, dieses geschlossen vorzufinden. Mit dem letzten Atem lechzte ich noch ein "Tambien voy a Munich!" um doch noch in einen Flieger gelassen zu werden, der gerade am Türen schliessen war.
Kurz vor Erstickungstod durch kollabierende Lungen und im Flugzeug angekommen wurde ich dann beinahe Ohnmächtig und gab ganz offensichtlich ein so erbärmliches Bild ab, dass die Liebenswerde Stewardess am Eingang mir alle meine Sachen abnahm, verräumte, mich Umarmte und mir ein Bussi auf die Wange drückte mit den tröstenden Worten, alles sei gut, ich wäre ja jetzt an Bord.
Wer kann schon von sich behaupten bei einem stinknormalen Flug von einer Stewardes geküsst geworden zu sein ?..







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