Bei meinem letzten Besuch in der Plaza Satelite war ich mit einem der Mixupverkäufer ins Gespräch gekommen und wir hatten abgemacht mal zusammen in der Stadt einen trinken zu gehen, weil ich irgendwie das Gefühl hatte in den letzten Monaten nicht viel von der Stadt gesehen zu haben, da ich immer nur mit einem Ziel ins Zentrum gefahren war.
Wir trafen uns also an der für beide nächst gelegenen Metrostation...
Klar sind die öffentlichen Verkehrsmittel hier anders, als in Deutschland. Es gibt zig Verkäufer, die einem Essen oder anderen Kram andrehen wollen. Bis man in die Situation kommt vor Hunger fast zu sterben, oder tatsächlich mal kleenex oder Ersatz-ohrstöpsel, Regenschirme, Geschenktüten etc etc zu gebrauchen verflucht man sie aber eher.
Dann gibt es da noch diese ... ja wie nennt man sowas denn? Abgrenzungen ?
Normalerweise kann man direkt zu den elektronischen Schranken durchlaufen. Man führt das Ticket ein oder hält seine electronische Karte darüber und gelangt somit auf den Bahnsteig.
Wenn jedoch gerade hora pico ist und die Station rappelvoll ist führt der Weg über die Abgrenzungen. Die Teile grenzen die Wege/ den Weg wie ein Labyrinth ein und so überrennen sich die leute zumindest nicht. Es entzerrt sozusagen die Masse und gewährleistet noch einen gewissen Fluss, sodass sich nicht alles staut.
Für mich war das zu Anfang natürlich ein neues Konzept, wenn man aber sieht wie es zur hora pico in den metros zu geht, macht das alles nur Sinn.
Die Deutschen beschweren sich immer über volle Züge dabei haben sie es so gut, denn die einzige auch nur annähernd vergleichbare Situation zum metrofahren sind volle U-Bahnen zur Wiesenzeit.
So ist es in Mexico Stadt jeden Morgen. Und hach war das eine Freude so in die Arbeit zu kommen.


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen