Weil ich mich ja mittlerweile aktiv auf Jobsuche begeben hatte verbrachte ich immernoch meine Nächte damit, die Jobbörsen des Landes zu durchforsten. Und es ist garnicht so einfach einen Job hier zu finden, der mehr oder weniger gut bezalt ist. Was es mir z.b sehr erschwert ist, dass ich nur Abitur habe. Hier ist es üblich, dass junge Leute sogar noch bis mitte zwanzig oder bis in die 30 bei den Wohnen. Eben bis sie ihre Ausbildung (ihr STUDIUM!) beendet haben. Arbeiten, Wohnung bezahlen und studieren wird hier von den meisten als unmöglich angesehen und sie versuchen gar es einem auszureden.
Nun habe ich leider kein abgeschlossenes Studium, sondern nur mein Abitur anzubieten. Menschlein,die diese Vorraussetzung erfüllen gibt es aber in diesem Land auch genug.
Mein einziger Vorteil ist also der, dass ich mehr oder weniger 3 Sprachen spreche. Deutsch und Spanisch als Muttersprachen und Englich 90% .. Ich habe mich also auf die Suche nach Deutschen firmen in Mexico gemacht oder eben nach solchen, die jemanden suchen, der Deutsch spricht.
Nun stieß ich auch auf ein gut bezahltes Angebot. Gesucht war ein gebürtiger Deutscher, der gleichzeitig des Spanischen und Englischen mächtig ist .. einziger haken : ab 25
Diejenigen auf die das Profil zuträfe, sollten sich doch bitte dort und dort präsentieren.
Fein dachte sich Beatrice .. Ich erfülle zwar die eine Vorraussetzung nicht aber ich habe nichts zu verlieren. Und wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Auf gings also zu dem "Vorstellungsgespräch" welches sich als eine art Interview in einem "Jobcenter" herausstellte.
Erst durfte ich in einer art Wartezimmerm mit Rezeption ein paar Formblätter ausfüllen und nach 2 Stunden warten wurde ich endlich aufgerufen.
Die Dame, welche mich interviewte fasste alle meine Pro's und Con's zusammen .. bzw. meine Pro's und das eine Con.
Gefordert sei zwar dieses Alter, dennoch würde sie meiner Unterlagen weiterreichen und letztendlich sei es dann Entscheidung des Auftraggebers ob er selbst mich noch ein mal zum Gespräch einläd, sie würde sich dann bei mir melden.
Ein wenig erleichtert und frohen Mutes war ich nach Verlassen des Gebäudes dann doch, nach all der Aufregung.











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